Kaltenbrunn die Wiege der deutschen Weltstars im Biathlon

Nicht etwa die Trainerteams in Oberhof oder Ruhpolding hat die Stars der deutschen Biathlonszene wie Neuner und Dahlmeier hervorgebracht. Am Stützpunkt Kaltenbrunn bei Garmisch-Partenkirchen existiert eine der erfolgreichsten Biathlonschmieden.

Bernhard Kröll machte sie groß

Magdalena Neuner, Laura Dahlmeier und Miriam Gössner kommen aus der Schule von Bernhard Kröll. Auch zukünftig wollten die Verantwortlichen im Stützpunkt Kaltenbrunn den Nachwuchs fördern. Doch neben Schule und Freunden wird der Sport immer weniger wichtig. Bernhard Kröll erkennt die fehlende Begeisterung für den Biathlonsport.

„Generell ist es immer schwieriger, talentierte junge Menschen zu finden, die bereit sind, alles andere aufzugeben für den Sport- keine anderen Hobbys, eingegrenzter Sportbereich – es ist ein immer größerer Aufwand, die Jugendlichen für den Sport zu begeistern.“

Quelle: br.de

Finanzielle Mittel fehlen meist

Während Olympiastützpunkte wie Oberhof und Ruhpolding mehr finanzielle Mittel zur Nachwuchsförderung zur Verfügung gestellt bekommen, fehlen kleineren Standorten geldwerte Hilfen. Die Stadionverantwortlichen handwerkeln meist in Eigenregie um eine optimale Trainingsstätte für die Athleten und Athletinnen zu schaffen. Trotzdem gilt Kaltenbrunn als Medaillenschmiede. In den letzten 20 Jahren holten die Biathletinnen und Biathleten vom Stützpunkt 90 Medaillen bei Großereignissen.

Nachwuchssorgen im deutschen Biathlon

Wer kommt nach Laura Dahlmeier, Simon Schempp und Co.? Keine Medaille konnten die deutschen Athletinnen und Athleten bei der Europameisterschaft gewinnen. Es bietet sich keiner an um ins Weltcupteam zu stoßen.

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