Martina Beck beim Entega-Team Biathlon

Event in Lorsch kräftezehrend

Die Biathlon-Damen in LorschDaniel Graf konnte am gestrigen Morgen noch grinsen, als ihm gesagt wurde, dass die Runde nur 1,6km lang sei. „Ein Glück, ich bin ein bisschen verschnupft…aber 1600 Meter geht ja noch!" Das hatten sich auch die anderen Athleten so gedacht, doch im Nachhinein musste man feststellen: Wenn man diese Runde sechsmal läuft, ist es doch ganz schön lang. „Das Event kam vielleicht ein bisschen zu früh im Jahr", erklärte auch Martina Beck nach dem Rennen. „Derzeit sind wir noch im Grundlagen- und Ausdauertraining, da ist man solch eine Belastung noch nicht gewohnt!"

So kamen die Athleten doch ein wenig ausgepowert ins Ziel, vor allem die Drittplatzierte Simone Hauswald, worüber ihre vor ihr rangierende Teamkollegin Sabrina Buchholz grinsen musste: „Simi hat das heute eh etwas anders gemacht, als wir. Mir hat das Kopfsteinpflaster hier nicht gefallen, da ist mir auf einer Runde sogar die Stockspitze abgebrochen…aber Simi die hat die Stöcke gleich gar nicht verwendet und nur Beinarbeit gemacht!", lachte Buchholz nach dem Rennen. Hauswald konnte dem nur grinsend und ohne große Worte beipflichten.

Viel mehr grinsten allerdings die Langläufer. Tom Reichelt brachte es auf den Punkt: „Die Stimmung hier war wirklich genial. Da hat man mal richtig gemerkt, wie viele Zuschauer die Biathleten so anziehen. Das ist schon super!" Dabei war auch von der Langlaufelite genug in Lorsch zu sehen, selbst Axel Teichmann oder Evi Sachenbacher-Stehle, die beide nicht starteten, feuerten ihre Teamkollegen von der Seite an.

Und doch, am Ende blieb allen nur eins zu sagen: „Ich bin froh, dass es vorbei ist, auch wenn es schön war", gab zum Beispiel Anne Preußler zu. Aber die 1,6km waren am Ende eben doch länger, als sie zu Beginn schienen…

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