Biathlon-WC in Vancouver: Statements von Hitzer, Wilhelm und Greis

Kathrin HitzerKathrin Hitzer: Es hat einfach keinen Sinn. In den vergangenen Wochen sind die Schmerzen beim Laufen wieder größer geworden. Mittlerweile kann ich nicht einmal mehr richtig Joggen. Von daher gibt es jetzt nur eines: Einen Haken hinter die verkorkste Saison machen und schauen, dass ich bis zum Frühjahr wieder gesund werde! So gerne ich bei den drei restlichen Weltcups dabei gewesen wäre – das Allerwichtigste ist, dass ich diesmal vom ersten Tag an eine vernünftige Saisonvorbereitung absolvieren kann. Denn so etwas wie in vergangenen Sommer möchte ich ehrlich gesagt nicht noch einmal mitmachen. Anfang kommender Woche wird mein Fuß noch einmal genau untersucht und dann hoffe ich, dass wir die richtige Therapie und den richtigen Skatingschuh finden.

Kati Wilhelm Kati Wilhelm: Bei unserer Rückkehr von der WM wurde ich am Flughafen sehr nett empfangen. Danach habe ich mich in den ersten Tagen erst einmal ein wenig Erholung zu Hause erholt. Am Mittwoch gab es noch einen Empfang in Steinbach und am Donnerstag ging es dann wieder nach Ruhpolding, um ein bisschen zu trainieren. Auf Vancouver freue ich mich richtig. Ich war im Sommer 2006 ja schon einmal dort im Urlaub. Ich bin schon gespannt auf die Oylmpiastrecken und Kanada gefällt mir ohnehin! Mein Freund ist schon seit einigen Tagen vor Ort. Er flog direkt von Korea nach Kanada, um noch einmal Ski zu testen. Er hat mir erzählt, dass sie im Radio gerade täglich den Leuten erklären, was Biathlon ist. Jetzt hoffen wir mal, dass diese Werbeaktion etwas bewirkt und wir wieder etwas mehr Zuschauer haben, als zuletzt bei der WM. Immerhin: Der Eintritt ist anscheinend frei! Das sportliche Ziel für die letzten drei Weltcups ist klar: Natürlich will ich möglichst das gelbe Trikot bis zum Schluss behalten.

Michael Greis
: In den vergangenen Tagen habe ich versucht, trotz der relativ schwierigen und widrigen Verhältnisse am Stützpunkt in Ruhpolding ein vernünftiges Training durchzuziehen. Ich freue mich auf Vancouver und werde mir die Strecken mit Blick auf nächstes Jahr sicher etwas genauer anschauen. Außerdem hoffe ich natürlich, dass ich in den nächsten Rennen auch wieder in der Lage sein werde, um die Podestplätze mitzulaufen.

Vancouver

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