Marie Dorin Habert und die Jagd auf die Kugel

 

Die Karten werden neu gemischt. Wer hat den längsten Atem ? Wer gewinnt die Krone der konstantesten Athletin 2015/2016?

Über Kaisa Mäkäräinen, Tiril Eckhoff, Valj Semerenko haben wir bereits berichtet. Neben den genannten, gibt es noch weitere Verdächtige, die das Zeug dazu haben, ganz vorne mitzumischen.

Aus Frankreich, Marie Dorin Habert. Sie kehrte nach ihrer Babypause fulminant in das Weltcupgeschehen zurück. Zweimal Gold bei der WM in Kontiolathi (Finnland) Ende des letzten Winters, ein Paukenschlag. Da darf man gespannt sein, ob sie nun aus einer kompletten Vorbereitung über den Sommer, in der kommenden Saison voll durchstarten kann.


Auch Anais Bescond hat in der vergangenen Saison mit guten Leistungen aufzeigen können und ist eine weitere Kandidatin für Top 10 Plätze.


Vielleicht sehen wir im Französischem Nationalteam aber bald auch starke Nachwuchsathleten. Eine davon könnte Myrtille Begue sein. Auf der französischen Sommerbiathlon Tour holte sich die 18-Jährige bei gleichen Schießfehlern wie die Siegerin Marie Dorin Habert, den 6. Platz mit nur 1:18min Rückstand.

Auch die 19 Jahre alte Julia Simon macht den arrivierten Athletinnen in den eigenen Reihen mächtig Dampf und verpasst bei dem Sprint auf Skirollern nur knapp das Podest.

 

Marie Dorin Habert / Anais Bescond
 

Frankreich wird sicherlich auch bei den Damen tolle Platzierungen einheimsen können. Auf der Liste ganz oben im Gesamtweltcup, da wird wohl mit Marie Dorin Habert zu rechnen sein.

Auch in Russland tut sich etwas im Bereich der schnellen Biathlon Damen. In der vergangenen Saison lief es nicht nach Wunsch. Keine Athletin aus Russland schaffte es in die Top 10 der Weltcupgesamtwertung.

Mit Platz 13 war Ekaterina Glazyrina am besten platziert. Kaum ein Verband verfügt über so viele Talente in der Hinterhand wie Russland. Eine davon ist die 23-jährige Olga Podchufarova. Sie hat bereits im Weltcup gezeigt, dass sie in die Top 5 laufen kann.

Bei den nationalen Meisterschaften auf Rollerski meldet sich außerdem Olga Vilukhina stark zurück. Als zweifache Silbermedaillengewinnerin des Sprintwettkampfes und der Staffel bei den Olympischen Spielen in Sotchi, ist mir ihr zu rechnen.

Ja richtig. Es fehlen noch die Wierers, Dahlmeiers, Soukalovas und und und.
Beim nächsten Mal werfen wir einen Blick auf Deutschland, Italien und Tschechien. Dort erwarten uns Athletinnen mit Ambitionen auf die ganz vorderen Plätze.

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