Svetlana Sleptsova

Sleptsova und Iarochenko Beste bei russischer Meisterschaft

Svetlana SleptsovaDas Gros der Sommerbiathleten hatte sich in den letzten Tagen zwar im französischen Haute-Maurienne versammelt, das hinderte die Russen jedoch nicht daran, zu dieser Zeit ihre nationalen Sommerbiathlon-Meisterschaften durchzuführen. Die russische Biathlon-Nationalmannschaft dominierte dabei erwartungsgemäß die Wettberwerbe in Ufa. "Ich wollte mich nicht total verausgaben, denn mein Anspruch war eigentlich, dass ich Erfahrung sammle!", so Svetlana Sleptsova nach dem Einzelrennen zum Auftakt.

Ob sie sich verausgabt hat oder nicht, nach den drei Wettkampftagen standen bei der russischen Favoritin zwei Siege zu Buche. Einzig im Staffelrennen konnte sie mit ihrer Mannschaft kein Edelmetall erkämpfen, da dominierte am Ende das Team aus der Region Tjumen mit Maria Sadilova, Albina Akhatova, Julia Korneliouk und Anna Boulygina.

Albina Akhatova Für Albina Akhatova schien sich das Training, das sie den Sommer über mit der Herrenmannschaft absolvierte, auszuzahlen. Neben Staffelgold sicherte sie sich auch noch hinter Sleptsova Silber im Sprint. "Die Form ist sicherlich noch nicht die beste, aber das würde ja auch keinen Sinn machen, schließlich nützt mir eine Topform im September nichts, wenn im Februar der Saisonhöhepunkt ist", so die nüchterne Einschätzung von Akhatova.

Iarochenko läuft dreimal zu Gold
Ebenso stark wie Sleptsova bei den Damen präsentierte sich Dmitri Iarochenko bei den Herren. Er konnte sowohl den Einzelwettkampf am Donnerstag sowie den Sprint am Samstag für sich entscheiden. Hinzu kam am gestrigen Sonntag der Sieg mit seiner Staffel, den Andrey Dubasov, Nikolay Kruglov und Artem Gusev als erste Läufer vorbereiteten. "Das bedeutet jedoch nicht, dass ich diesen Ergebnissen zuviel Bedeutung beimesse" erklärte Iaroshenko. "Ich bin derzeit gut in Form und womöglich hatte ich auch einfach Glück, dass ich die Rennen gewinnen konnte."

Dmitri Iarochenko Glück kann man es wohl nicht nennen, eher legte er eine rasante Geschwindigkeit auf der Strecke an den Tag: Im Einzelrennen hatte Iaroshenko drei Strafminuten kompensieren und sich immer noch den Sieg sichern können. Starke Mannschaftskollegen wie Krouglov (zwei Fehler, 23 Sekunden zurück auf Platz 3) oder Maxim Tchoudov (drei Fehler, 47,7 Sekunden zurück auf 6) konnten da nur den Hut ziehen.

Ergebnisse gibt es auf der Seite des Russischen Biathlon-Verbands.

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