Freud und Leid vorm Weltcup-Auftakt

Andreas BirnbacherKurz vor Saisonstart ist es jedes Jahr das gleiche: Das Gros des Biathlon-Tross ist glücklich, dass sie ohne größere Krankheitszwischenfälle durch die Vorbereitung gekommen sind, andere wiederum sind erst pünktlich zum ersten Wettkampftag fit – und dann gibt es jene, denen das Schicksal einen Strich durch die Rechnung macht. Andi Birnbacher hat es zuletzt getroffen, nach einem Sturz auf der heimischen Treppe zog er sich eine Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk zu. DSV-Pressesprecher Stefan Schwarzbach macht den Fans des Bayern jedoch Hoffnung: "Es geht ihm besser als erwartet, bereits morgen soll geschaut werden, ob er mit einem Tapeverband wieder laufen kann. Wenn alles so läuft, wie erhofft, ist er bereits in Hochfilzen wieder am Start."

Zina Kocher fällt aus

Auf unbestimmte Zeit hingegen fällt die kanadische Biathlon-Hoffnung Zina Kocher aus. Bereits in den letzten drei Monaten hatte die 24jährige mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber zu kämpfen, in Kontiolahti wird sie daher auf keinen Fall an den Start gehen können. Wann sie wieder an den Rennen teilnehmen kann, steht noch nicht fest.

Michael RöschGlück im Unglück für Rösch
Während die einen nach Hause fahren und sich dort verletzen, schaffen die anderen das sogar in den Weiten Finnlands. Michael Rösch kamen bei einem Trainingslauf zwei Dinge in die Quere: Ein strauchelnder Biathlet (Halvard Hanevold) und ein Baum. Ein Ausweichmanöver und – wie Vater Rösch es treffend beschrieb: "Micha is an en Boom gefahren!" – waren die Folge. Dessen Manager Bernhard Schmittenbecher nimmt es mit dem nötigen Humor: "Ebs gehts gut, um den würde ich mir keine Sorgen machen. Eher um den Baum…und um Christoph Stephan!" Der Grund? Der Baum gehört laut Röschs Eintrag auf seiner Homepage abgeholzt und sein Mannschaftskollege Stephan hatte wohl zu wenig Mitleid mit dem Gestürzten…

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