Im Gespräch: Der deutsche Vize-Meister Nik Langer

Nik LangerNik Langer hat alle überrascht bei der Deutschen Meisterschaft in Oberhof, am meisten aber wohl sich selbst. Mit einer fehlerfreien Schießleistung reichte es für einen zweiten Platz im Sprint. Wir haben ihn kurz zu seinem Renneindruck befragt.

Nik, bist Du schonmal vor solch einer Kulisse gelaufen?
Nein, das hab ich noch nie so erlebt.

Wann hast Du gewusst, dass es zum Podestplatz reichen könnte?
Auf der letzten Runde, als der Stadionsprecher es angesagt hat. (lacht) Nein, tatsächlich lag ich ja in den Zwischenzeiten immer vorne. Aber das heißt mit meiner Startnummer noch nichts, hinten kommen meist erst die richtig guten.

Hättest Du vorher gedacht, dass solch eine Leistung möglich ist?
Ehrlich gesagt habe ich damit nicht gerechnet. Durch die Ausbildung bei der Bundespolizei hätte ich nicht gedacht, dass es nach so weit vorn reichen könnte. Die Bundespolizei hat zwar die Weichen gut gestellt und mir die Trainingslager und diese Wettkämpfe hier ermöglicht, aber dennoch bin ich überrascht.

Wie lange bist Du noch in der Ausbildung?
Nicht mehr lange. Am Donnerstag nach Ruhpolding habe ich meine mündlichen Prüfungen und dann bin ich fertig.

Was ist Dein Ziel für den Winter?
Mich in meinem letzten Juniorenjahr für die Juniorenmannschaft zu empfehlen und dann in Ruhpolding bei der WM zu starten.

A-Team ist also kein Thema?
Nein, erstmal muss ich mich bei den Junioren durchsetzen. Wenn ich das schaffe, dann reicht mir das schon. Letztes Jahr hat das ja leider nicht so geklappt.

Dein Ziel für die morgige Verfolgung?
Weiter nach vorn gehts kaum. Also einfach erstmal gut schießen und dann eine Top10-Platzierung erlaufen.

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