Frank-Peter Roetsch

Athleten-Aufmarsch bei Olympiatag in Mühlberg

Frank-Peter Rötsch beim GolfenEs scheint eine der Lieblingsbeschäftigungen der Biathleten sein, dieses Golfspiel. Doch im Gegensatz zu dem doch sehr rasanten bayrischen Speedgolf-Event der letzten Woche, traf man sich heute im thüringischen Mühlberg zum entspannten Golfturnier im Rahmen des "6. Olympischen Tages". Diese Veranstaltung lockte schon in den letzten Jahren Top-Athleten nach Thüringen und auch dieses Jahr kamen die Fans auf ihre Kosten.

Zwar konnten mit Andrea Henkel und Kati Wilhelm die zwei besten Biathletinnen der letzten Saison nur zur Autogrammstunde anwesend sein, doch ob Bundestrainer Uwe Müssiggang, dessen Ex-Co-Trainer Harald Böse, der ehemalige Olympiasieger Frank-Peter Rötsch oder Jörn Wollschläger – der Biathlon-Sport war gut vertreten.
Unter der heißen Sonne und bei teils sehr stürmischen Wind waren auch andere Größen des nordischen Skisports zugegen: ob Reinhard Heß, Gerd Siegmund, Jochen Danneberg oder Ronny Ackermann – sie alle waren dem Ruf des Organisationskomitees gefolgt und kämpften nun mit ihrem jeweiligen Team gegen die 18 zu bewältigenden Löcher.

Ackermann sucht seine Entspannung immer wieder beim Golfen. "Golfen ist nicht nur spannend, es ist auch sehr nützlich, gerade weil man diese gleiche Konzentration beim Springen braucht!" Andrea Henkel konnte dem nur zustimmen. Die gleiche Ruhe und Konzentration braucht auch sie beim Schießen. "Es ist unglaublich, wenn Du golfst, dann siehst Du nichts anderes. Du siehst nur diesen kleinen Ball da und konzentrierst Dich vollends darauf!"

Und die Konzentration musste lange anhalten: vier Stunden brauchten die Ersten, eh sie "alle Achtzehn" hatten. Dabei verschwanden Bälle spurlos, der Rasen wurde umgepflügt und die Teich-Fische mit Golfbällen erschlagen. Doch den Nagel auf den Kopf traf Frank-Peter Rötschs Team. Denn das wünschte sich mit Blick auf die Sonne nicht sehnlicher, als einen Zapfhahn an jedem Abschlagsplatz…


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