Franziska Hildebrand top, Vanessa Hinz mit Luft nach oben

Die zweite Weltcupwoche steht in den Startlöchern. Am Donnerstag werden erneut Sprintrennen der Damen und Herren ausgetragen. Diesmal folgt den Sprints aber eine Verfolgung. Umso wichtiger sind 10 Treffer am Schießstand und jede Sekunde in der Spur.

Im Nachgang zum vergangenen Wochenende betrachten wir das deutsche Team nochmal gesondert.

Juliane Frühwirt konnte nicht überzeugen

Frühwirt tat sich in den Rennen schwer. Sowohl am Schießstand als auch auf der Loipe konnte sie nicht zeigen, dass Sie unbedingt zur Mannschaft gehört bzw. das Team verstärken kann. Für Sie wird es wohl im IBU Cup weitergehen.

Anna Weidel hingegen läuft und schießt sich immer stärker in den Vordergrund.

Das war schon ein starkes Ausrufezeichen von ihr in Östersund. Sie blieb als einzige Athletin während des ganzen Wochenendes am Schießstand fehlerfrei.

Mit 30 Treffern bei 30 Wettkampfschuss wird sie in Einzel und Sprint jeweils zweitbeste Deutsche. Sie könnte sich langsam im Team festsetzen.

Vanessa Hinz ist aktuell nicht Weltklasse

Bei Vanessa Hinz liegt die Messlatte hoch, auch wenn Sie in diesem Jahr kein so richtiges Ziel formulieren wollte. In den vergangenen Jahren hat sie bereits mehrmals bewiesen, dass sie in der Lage ist in den Top 15 zu landen.

Derzeit hat sie mehrere Baustellen. Am Schießstand braucht sie die Null, da es in der Spur noch nicht funktionieren will. Der Abstand zu den Besten ist noch groß.  Der Druck aus dem IBU Cup steigt.

Franziska Hildebrand meldet sich zurück

Franziska Hildebrand hat mit zwei Siegen bewiesen, dass Sie jederzeit in der Lage ist wieder nahtlos ins Weltcup-Team zurückzukehren.

Sie könnte eventuell dem Damenteam gerade in einer Staffel durch ihre Erfahrung und Stärke am Schießstand die nötige Sicherheit geben.

Man wird sehen, was passiert.

Johannes Kühn im IBU gut unterwegs

Johannes Kühn kann schnell laufen, das wissen alle Fans. In den vergangenen Jahren konnte er das oft genug beweisen.

Doch es geht auch anders bei Kühn. Am Schießstand kann es schon passieren, dass er eine Serie verhagelt. Wenn er die Nerven behält, kann er das Weltcup-Team verstärken.

Gerade im Sprint von Östersund war zu sehen, dass dieses deutsche Herrenteam noch gut einen laufstarken Biathleten gebrauchen könnte. Treffen sollte er dann trotzdem.

Bildquellen: nordicfocus.com

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