Philipp Horn in Kontiolahti nicht am Start

Covid 19 bewegt auch die Biathlonwelt.

Eine Folge von Covid 19 ist, dass im ersten Quartal, also bis Weihnachten, keine IBU Cup Rennen ausgetragen werden.
Für die Sportler aus „zweiter Reihe“ wird es daher schwieriger sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Das gilt für den Nachwuchs aber auch für solch erfahrene Athletinnen wie zum Beispiel Franziska Hildebrand, die derzeit nicht dem Weltcup Team angehört.

Ist Corona im Sport einfacher zu händeln, als in normalen Leben?

Die sportliche Sichtweise ist das eine. Auch im Leistungssport geht es um Existenzen. Sportler, die ihr gesamtes Leben auf ihren Sport ausrichten, Trainer, Betreuer, Servicekräfte usw., die davon abhängig sind, dass sich das Rad immer weiter dreht.
Im Leben neben all´ dem Sport, wie Fussball, Alpin Ski und auch Biathlon, bangen viele Menschen um ihren Job. Unternehmen kämpfen um das wirtschaftliche Überleben, Kontakte werden auf ein Minimum reduziert und von allen wird Verständnis für die Situation eingefordert.
Die Situation im Leistungssport wird für die Beteiligten sicher nicht einfacher, auch wenn Bundestrainer Mark Kirchner zu einer gewissen Lockerheit auffordert.

„Die Corona-Pandemie und die entsprechenden Hygienemaßnahmen werden uns im Winter auf der Weltcup-Tour begleiten. Natürlich ist es wichtig, alles Notwendige umzusetzen, aber ansonsten sollte man die Lockerheit bewahren und sich auf das für uns Wesentliche konzentrieren.“

Man kann nur allen Beteiligten wünschen, gesund durch diese Zeit zu kommen. Es wird so oder so eine Saison mit vielen Herausforderungen werden.

Das Weltcupteam für Kontiolahti steht!

Mit Arnd Peiffer, Benedikt Doll, Johannes Kühn, Lucas Fratzscher, Erik Lesser und Roman Rees kann der Bundestrainer Mark Kirchner auf ein schlagkräftiges Herrenteam zurückgreifen. Nach einer durchwachsenen vergangenen Saison war der Platz im Weltcupteam von Erik Lesser nicht fix. Mit überzeugenden Leistungen, zuletzt im Trainingslager in Munoio konnte sich Erik Lesser wieder zurück ins Team kämpfen.

Dazu Mark Kirchner: „Aufgrund der Trainingseindrücke und im Rahmen der zwei internen Wettkämpfe haben sich Erik und Roman für die zwei freien Weltcupplätze empfohlen und qualifiziert.“

Roman Rees hat den Bundestrainer überzeugt:

„Es war mein großes Ziel, von Anfang an beim Weltcup dabei zu sein“- so der Schwarzwälder.

Auch Philipp Horn wäre in Kontiolathi eingeplant gewesen. Für ihn ist nach eingehender Prüfung der Testergebnisse, die Finnlandreise aufgrund eines indifferenten Testergebnisses auf das Corona Virus schon wieder zu Ende. Der DSV folgt den verbandsinternen Hygiene und Sicherheitsrichtlinien. Philipp Horn wird unter strengen Hygieneauflagen nach Deutschland zurückreisen.

 

Auch das Damenteam steht in den Startlöchern. Vor allem mit Denise Herrmann darf sich das deutsche Team wieder Hoffnungen auf Erfolge machen. Auch Maren Hammerschmidt, Franziska Preuß und Vanessa Hinz werden versuchen von Anfang an gut in die Saison zu kommen. Auch mit Anna Weidel und Sophia Schneider sind zwei hoffnungsvolle Nachwuchsathletinnen in Finnland am Start.

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