Biathlon-WC Pyeongchang: Chaotische Anreise nach Korea

Schiessstand in PyeongchangIm Vorfeld wankten die Erwartungen zwischen Vorfreude und Skepsis. Einerseits freuten sich die Athleten auf die fremde Kultur in Südkorea und ein neues "Biathlon-Abenteuer" fernab der bekannten Strecken und Stadien. Ob die Koreaner jedoch den Weltcup ordnungsgemäß durchführen können, das bezweifelten einige. Wie es letztendlich um die Organisation bestellt ist, werden die nächsten Tage zeigen, doch schon allein die Anreise nach Pyeongchang wurde zum unvergesslichen Erlebnis: Der Charter-Flug aus München startete am Samstag mit einer Verspätung von gut vier Stunden, insgesamt dauerte es 28 Stunden, eh die Sportler endlich in ihren Hotel-Zimmern angekommen waren.

Großes Pech hatten dabei erneut die Chinesen. Schon im Januar gingen ihnen vier Gewehre kaputt, als sie bei der China-Heimreise von München nach Peking vom Gepäckwagen fielen und überrollt wurden. Auch bei der Reise nach Pyeongchang sind die Chinesen wieder die Leidtragenden, denn nun gibt es auch in Korea wieder vier kaputte Gewehre zu vermelden – Schaftbruch durch mangelhaften Transport.

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