Wachskabinen

Wachskabinen: Die Besser-Wachser

Wachskabinen Er schaut immer aus wie ein kleines Dorf am Rande des Biathlon-Stadions: Der Standplatz der vielen kleinen Wachskabinen. Doch nicht nur die Wachser der einzelnen Nationalteams sind in den Kabinen untergebracht, auch viele Ausrüster sind mit vor Ort, um gegebenenfalls die Teams zu unterstützen.

Den Anfang unseres Ausrüster-Specials machen heute die "Wachskünstler" von Toko.

In der Toko WachskabineBereits zwei Stunden vor Wettkampfbeginn sind die Skitechniker der Nationen am Werkeln, doch es gibt noch zeitigere Frühaufsteher – so zum Beispiel die Mannschaft von Toko. Ist der Wachshersteller aus der Schweiz bei einem Weltcup mit vor Ort, dann heißt es früh raus auf die Strecke, denn Toko stellt für die Teams nicht nur einen Wetterbericht zur Verfügung, sondern auch eine Wachsempfehlung. Dafür werden bei allen Tests verschiedene Faktoren wie Schnee- und Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind oder Strahlungen beobachtet.

Und es gibt viel zu tun: Schließlich gilt es schon allein beim Schnee, zwischen Neuschnee, Nassschnee, Altschnee oder Kunstschnee zu unterscheiden. Um das Wachs optimal bestimmen zu bestimmen, muss man zudem auch die materielle Seite beachten: Viele Skier sind unterschiedlich strukturiert, zudem gibt es mit verschiedensten Heiß-, Pulver-, Flüssig-, Aufreibe- oder Pastenwachsen eine Vielzahl von Wachs-Möglichkeiten.

Steffen HoosDennoch: Tagtäglich zwei Stunden vor dem Rennen ist die Wachs-Empfehlung fertig und wird den Teams zur besseren Auswahl des Wachses bereitgestellt.

Steffen Hoos als Chef des Weltcupservice-Teams wird wissen, wie wichtig die richtigen Ski für die Athleten sind, schließlich war der 40jährige selbst Biathlon-Weltmeister – 1994, gemeinsam mit Fritz Fischer, Frank Luck und Sven Fischer im Mannschaftswettbewerb.

 

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